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BLEUE DES PRES:

ZURÜCK ZUM ECHTEN FLEISCHGESCHMACK!

Wenn es einen Bereich gibt, der ständigen Entwicklungen unterliegt, dann ist es gewiss der Nahrungsmittelbereich. Unser Geschmack ändert sich, und weil sich unsere Lebensweise ändert, ist auch die Ernährungsweise eine andere.

Auch heute bevorzugen die belgischen Verbraucher noch immer zartes und möglichst mageres Rindfleisch, doch für viele von ihnen haben der Geschmack und der Wunsch, sich gesund zu ernähren, Vorrang erlangt.

Zurück zu den wirklichen Werten, zum authentischen Geschmack, könnte man sagen!

Die „Bleue des prés“ erfüllen diese Erwartungen, weil ihr Fleisch schmackhaft, zart, mager und gesund ist. Rindfleisch der „Bleue de prés“ wird für die Equilibrium-Reihe verwendet.

Die « Bleue des prés » -Rinder gehören zur Rasse der Weißblauen Belgier, sind zwischen 30 und 72 Monate alt, haben mindestens zwei Weidesaisons hinter sich und wurden mit Getreide aus lokalem Anbau ernährt.
Ihr Fleisch ist dunkler und stärker durchwachsen und wird von Berufsköchen wegen seines ausgezeichneten Geschmacks (aromatisch und zart) gern verwendet ... und selbst von besonders anspruchsvollen Fleischessern sehr geschätzt. Es unterscheidet sich vom fettarmen und deshalb weniger aromatischen Bullenfleisch der Weißblauen Belgier.

Während der (mindestens 90 Tage dauernden) Endmast wird dem Futter extrudierte Leinsaat (mehrfach ungesättigte Omega-3-Fettsäuren) zugesetzt. Diese Maßnahme fördert die Gesundheit des Verbrauchers (Sie wird von Ärzten und Ernährungsfachleuten befürwortet, siehe auch die Ergebnisse der Untersuchungen zur Equilibrium-Produktreihe).

Die Schlachtkörper der Bleue des Prés werden den Kategorien S (Superior) und E (Europe) zugeteilt. Alle Tiere sind deshalb Doppellender und zeichnen sich durch ihr ungewöhnlich zartes Fleisch und den besonders intensiven Geschmack aus, der auf den Fettanteil im Fleisch zurückzuführen ist.

Die gesamte Produktionskette der „Bleue des Prés“ wird von einer Zertifizierungsstelle (Procerviq) kontrolliert.

Ein geschichtlicher Überblick

Eine rasche Reaktion auf unsere Geschmacksänderungen ... und die hohen Einfuhrmengen an ausländischem Fleisch.

Auf Betreiben von Professor Pascal Leroy, dem Dekan der veterinärmedizinischen Fakultät Lüttich, und von José Happart, dem damaligen Landwirtschaftsminister, wurde im Dezember 2001 die Produktionskette „Bleue des prés“ ins Leben gerufen.

Damals stellte sich heraus, dass das Gastgewerbe ausländische Rinderrassen den Weißblauen Belgiern vorzog, weil der höhere Fettanteil diesem Fleisch einen intensiveren Geschmack verlieh: australisches, irisches, schottisches Rindfleisch ....

Drei Ziele sollten deshalb erreicht werden:

  1. eine Antwort auf die Nachfrage des Restaurantgewerbes und den veränderten Geschmack der Verbraucher
  2. die Aufwertung der Produktionskette Weißblaue Belgier und des Know-hows unserer Züchter und Mastbetriebe
  3. eine Alternative zum Importfleisch durch die Erzeugung von Qualitätsfleisch und ein Höchstmaß an Garantien

Mehr dazu

Die veterinärmedizinische Fakultät der Universität Lüttich und die Fakultät für Agrarwissenschaften in Gembloux haben  sich auf das verpflichtet, was man eine differenzierte Qualität nennen könnte.

Dieses neue und erst kürzlich eingeführte Konzept in der Tierproduktion soll die Erzeugung einzigartiger Produkte ermöglichen, die sich durch organoleptische, vom Verbraucher erkennbare Eigenschaften auszeichnen. Neben diesen Eigenschaften sind auch der Begriff der „Region“, also die jeweilige geographische Lage, die einzelnen Rassen und die besonderen Zuchtbedingungen von Bedeutung.

http://www.youtube.com/watch?v=_YA3TeVoDnI

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